Auf dem Weg zur Bank den Kurpark erkunden - Bad Homburg

 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne....

 

So bin auch ich nicht frei davon, mich zu Beginn eines Jahres mit neuen Gedanken und Zielen zu füllen ;o) Einige davon sind sicherlich banal, aber im Nachgang freue ich mich, wenn ich ein Häkchen setzen kann und das ist doch viel wert?!

Ganz banal also stand ein Gang zur Bank an, da sich Filialen allerdings mehr und mehr auflösen, wird so etwas für mich zur Kategorie "wenn es denn mal auf dem Weg liegt" - was nie wirklich passiert...Cut a long Story short, ich machte mich explizit auf die Suche und wollte es dann zumindest mit einem Spaziergang verknüpfen um diese Aktion irgendwie zu "verschönern"!
Es ging mit Finnia nach Bad Homburg und da es dort fast nur kostenpflichtige Parkplätze gibt (ich kann ein ziemlicher Geizhals sein), parkte ich in der Nähe des Kurparks und wurde direkt mit schönen Häusern belohnt.

 

 

Ich mag solche "Verschachtelungen", Türmchen hier und da und zuletzt auch noch viel Grün drumherum!




Der Weg zum Park ein Katzensprung:

Ganz schön viel zu entdecken gibt es hier - zwar muss Finnia dafür an der Leine bleiben, aber ich freue mich, so etwas Interessantes mit etwas Notwendigem verbunden zu haben! Der Kurpark ist 47ha groß und wurde bereits im 19. Jh. angelegt. Bestückt mit Mineralquellen, einem Golf- und Tennisplatz, Restaurants und Spielplätzen sowie dem ein oder anderen Denkmal bzw. Bauwerk. So z.B. ...

Siamesischer Tempel Thai-Sala. Dazu habe ich nachgelesen:

"Der kranke siamesische König Chulalongkorn fand 1907 in der Kurstadt Genesung. Aus Dankbarkeit schenkte er der Stadt einen Tempel, der in Bangkok gefertigt und in Einzelteile zerlegt auf die Seereise geschickt wurde. Ende 1910 traf das Bauwerk in Homburg ein, allerdings waren einige Teile verloren gegangen und zwei Drittel der glasierten Dachziegel zerbrochen. Der Aufbau verzögerte sich, und erst am 22. Mai 1914 konnte der damals so bezeichnete „Siamesische Tempel“ in Anwesenheit des Prinzen Mahidol von Siam eingeweiht werden. König Chulalongkorn war bereits 1910 gestorben." (https://www.google.com/maps/contrib/104552893920321403269/reviews?hl=de-DE)

Passend zur Jahreszeit gab es zudem eine Eisbahn:

Das Agnon - Denkmal:

Samuel Joseph Agnon (1888-1970) erhielt 1966 zusammen mit Nelly Sachs den Nobelpreis für Literatur. Von 1921 bis 1924 lebten Agnon und seine Frau in Bad Homburg. Das  Denkmal von 1993 zeigt kein Abbild, sondern thematisiert Agnons schriftstellerisches Schaffen. Auf einer Schriftrolle nachempfundenen Bronzeplatten sind in hebräischer und deutscher Sprache die Lebensdaten sowie ein Auszug aus seiner Dankesrede bei der Verleihung des Literatur-Nobelpreises zu lesen.

Eine russische Kirche:

 
Der russische Adel, Hochaldel und auch Mitglieder der Zarenfamilie bereisten Homburg. So dauerte es nicht lange, dass der russische Geheimrat Alexander Proworof (bekannt als der "Rosenkavalier") den Homburger Bürgermeister überzeugte einen Platz am Rande des Kurparks zur Verfügung zu stellen.
Eine der vielen Quellen vor Ort: 
Kaiserin-Auguste-Viktoria-Brunnen.

Das Wasser des Brunnens ist ein eisenhaltiger Natrium-Chlorid-Säuerling mit einer Temperatur von 10,6 °C. Eine Trinkkur wird hier bei Magen-Darm-Bescherden empfohlen. Mir ging es blendend, somit hab ich nicht probiert ;o)





Auf dem Weg zur Bank kam ich dann noch an einer schönen englischen Kirche vorbei,



geschmückt mit der Büste von Landgräfin Elisabeth

 

 

 

 

Die Bank haben Finnia und ich letztlich natürlich auch erreicht und was ich daraus mitnehme ist, dass letztlich auch banale Dinge ihren ganz eigenen Zauber haben können und es stets etwas zu entdecken gibt!!

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